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Interview mit Anna-Sophie

Wieso habt ihr euch für ein FÖJ im Tierheim Dorf Mecklenburg entschieden?

Nach dem Abitur wollte ich mich nicht direkt in ein Studium stürzen, sondern erstmal ein Jahr überbrücken und in diesem etwas Gutes tun. Und das gern im Tierschutz. Ich war schon immer total vernarrt in Tiere und wollte früher auch Tierärztin werden. Da ich die Bereiche im Tierheim super spannend fand und gern genau wissen wollte, was in einem Tierheim vor sich geht und was hinter den Tieren dort steckt, habe ich mich also dafür entschieden. Für mich stand fest: entweder ein FÖJ im Tierheim oder gar keins. Für das Tierheim Dorf Mecklenburg speziell habe ich mich entschieden, da es mir am besten gefallen hat und es einfach ein unglaublich tolles und vor allem schönes Tierheim ist.

Wie hat es euch bei uns gefallen? Was habt ihr während eures FÖJs gelernt?

Mir hat es unglaublich gut gefallen! Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, aber dennoch hat mich die Arbeit mit den Tieren immer unglaublich erfüllt. Ich habe super viel über Tiere gelernt, vor allem viel über Hunde und ihre unterschiedlichen Verhaltensweisen. Allein durch die tägliche Arbeit mit den Hunden fallen einem plötzlich Kleinigkeiten auf, die man vor einem Jahr noch nicht einmal wahrgenommen hätte. Großes Dankeschön an das Hundeteam und besonders an Leonie, die mit uns einfach super viel gearbeitet hat und uns Dinge erklärt hat. Durch das Katzenteam haben wir ebenfalls viele neue Dinge über Katzen gelernt, sowie auch über Kleintiere und über das ein oder andere exotischere Tier. Am meisten hat mir die Arbeit bei den Hunden gefallen, mit ihnen wegzufahren, ihnen eine Auszeit vom Tierheimalltag zu gönnen und zu sehen, wie viel Spaß man ihnen dadurch bringt. Highlight waren definitiv Maras und meine gemeinsamen Strandausflüge mit den Hunden. Danke auch für das große Vertrauen, das man in uns hatte, wodurch all das überhaupt erst möglich war!

Wie seid ihr auf das Projekt „Hochbeet“ gekommen? Was steckt dahinter?

Wir haben immer sehr viele Kleintiere, egal ob Vermittlungstiere oder Pensionstiere und dabei verbraucht man innerhalb einer Woche sehr viel Gemüse. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören neben Gemüse und Frischem auch verschiedene Kräuter. Und das zu gewährleisten, kann ordentlich ins Geld gehen. Durch unser Hochbeet und den darin angebauten Gemüsesorten und verschiedenen Kräutern wollten wir das Tierheim finanziell wenigstens etwas entlasten.

Wie geht es jetzt für euch weiter?

Ab Oktober 2023 werde ich voraussichtlich ein duales Studium beginnen. Ich bleibe allerdings in der Nähe und möchte auf jeden Fall weiterhin im Tierschutz aktiv bleiben. Ich werde mich also des Öfteren nochmal blicken lassen - unter anderem als Bewegungspatin für unseren Dobermann-Mischling Riley, um unsere ritualisierten Ausflüge fortzusetzen und ihm eine Auszeit vom Tierheimalltag zu gönnen.

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